Aktuell


Unterstützung für Riace

In den Herbstferien sind wir persönlich nach Riace zu fahren, um zu erfahren, wie wir die Gemeinde unterstützen können, damit das Vorzeigeprojekt für eine gelungen Integration von Geflüchtetet erhalten werden kann. Nach zwei Tagen Fahrt, begleitet von zahlreichen Unwettern, trafen wir spätnachmittags in Riace, dem „Ort des Willkommens“, ein. Vor dem „Palazzo Pinnarò“, dem Vereinslokal von „Città Futura“ trafen wir Aktive und Geflüchtete zu einem ersten Gespräch. Ein Spaziergang durch die engen Gassen gab einen Eindruck von den Bemühungen, die alten Gebäude wieder für Wohnzwecke zu renovieren, kleine Läden einzurichten, in denen die handwerklichen Erzeugnisse der Geflüchteten angeboten wurden und Orte der Begegnung zu schaffen. Menschen aus vielen Ländern, bunt gemischt zwischen alteingesessenen Calabriern – alle im Ziel vereint, den Ort nicht aussterben zu lassen, sondern mit Leben zu erfüllen. Da gab es wieder eine Kaffee-Bar, einen Bäckerladen, einen Metzger, ein Fotogeschäft, eine kleine Pizzeria und in der Kirche hielt der Pfarrer abends eine Andacht. Nur leider, waren die meisten Läden geschlossen. Die Inhaber hatten seit Monaten kein Geld mehr bekommen.

Wir werden deswegen in Kürze mit einer Sammlung beginnen…

Hier ist unser ganzer Bericht – hier der Aufruf von Chico Mendes und hier ein Artikel aus Archipel 273-D-3

Hier gibt es noch mehr Fotos auf unserer Reise-Seite von Riace


Christian Felber im Gautinger Bosco

Christiane Lüst (Öko & Fair Umweltzentrum Gauting) und Barabara Classen (Ulenspiegel Druck Machtlfing) haben Christian Felber, den Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) zu einem Vortrag ins Bosco eingeladen. Die beiden verkörpern die GWÖ-Regionalgruppe Starnberg/Würmtal, die Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden dazu einlädt, Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken gegen nachhaltiges und soziales Verhalten im Leben, im Alltag und im Geschäftlichen zu tauschen.

Christian Felber

Es war ein höchst spannender Abend, an dem die Zusammenhänge und Widersprüche der pseudoliberalen Wirtschaft aufgeklärt und die alternative Gemeinwohlwirtschaft erläutert wurden. Überrascht waren die 70 Zuhörer, dass die Bewegung in den letzten Jahren weltweit bereits so viel Zuspruch erfahren hat. Tausende von Mitgliedern und hunderte von Unternehmen stehen schon hinter der GWÖ und arbeiten an Ihrer Gemeinwohlbilanz, weil sie erkannt haben, dass das gegenwärtige Wirtschaftssystem zum Scheitern verurteilt ist. Glück und Zufriedenheit der Menschen müssen wieder in den Vordergrund gerückt werden. Geldvermehrung als alleiniger Zweck der Wirtschaft muss dagegen zurückgedrängt werden. Die Gesellschaft will diesen Schritt mehrheitlich gehen, jeder Einzelne kann sofort damit anfangen.

mehr dazu auf Gemeinwohlökonomie und www.ecogood.org


Verpackungsfrei einkaufen

Jetzt gibt es keine Ausrede mehr…

Besonders engagierte Kunden und Freunde haben sich mit uns zusammengetan und beim Biohof Lex Getreide in größeren Gebinden eingekauft. In unseren großen Gläsern können wir nun unseren Kunden verpackungsfreie Cerealien anbieten und in mitgebrachten Behältern oder Säckchen abfüllen.

Eine feine Sache – und ganz ohne Plastik!

Bisher erhältlich: Bio-Dinkelreis, Bio Vollkornreis, Bio Sonnenblumen, Buchweizen, Basmatireis, Nackthafer, Berglinsen. Weitere Produkte sind geplant…


Besuch aus Argentinien

Aus Anlass des Parallelberichts für den UN-Ausschuss zu Menschenrechtsverletzungen in Argentinien, haben die beiden argentinischen Berichterstatter Dr. Damián Verzeñassi und Juan Queles das Öko & Fair Umweltzentrum besucht, um anschließend mit Christiane Lüst zum UN-Menschenrechtsausschuss nach Genf weiterzufahren. Lüst wird dort ihren Parallelbericht zu Menschenrechtsverletzungen Deutschlands vortragen. Anschließend startet eine Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, bei der die drei Ankläger auf zahlreichen öffentlichen und ministeriellen Veranstaltungen auf die Missstände aufmerksam machen und Abhilfe von den Regierungen fordern.

Es geht in beiden Fällen um die Folgen von industrieller Landwirtschaft unter Einsatz von Agro-Gentechnik in Verbindung mit ungehemmtem Pestizidgebrauch (Bayer/Monsanto). In Argentinien sind dies Vertreibung und Tötung von Kleinbauern, deren sozialen Vernichtung, die großflächige Rodung von Urwäldern für Gen-Sojaanbau in riesigen Monokulturen, die Vergiftung der Umwelt durch Pestizide und die Beeinträchtigung der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Unter dem Begriff Ökozid werden all diese Verbrechen zusammengefasst. Sie verletzen insgesamt zahlreiche Menschenrechte, die im Internationalen Pakt für humanitäre, wirtschaftliche und kulturelle Menschenrechte niedergeschrieben sind und die über hundert Staaten anerkannt haben. Der Zusammenhang Argentiniens und Deutschland besteht darin, dass Europa riesige Mengen an billigem, glyphosatverseuchtem Gen-Soja zur Fütterung von Hühnern, Schweinen und Kühen importiert und so indirekt für die katastrophalen Zustände in Argentinien, Brasilien und Paraguay verantwortlich ist. Diese Tierprodukte stehen übrigens ungekennzeichnet in den Regalen der europäischen Supermärkte.  Es sind dies Eier, Nudeln, Backwaren, Milch und Käse, Fleisch und Wurst, sowie nahezu alle Fertiggerichte. Nur Bioware ist garantiert frei davon!

Hier geht es zu Details der Parallelberichte zu den Menschenrechtsverletzungen in Argentinien und Deutschland. mehr dazu unter: www.stopptgennahrungsmittel.de.  Dort finden Sie auch alle öffentlichen Termine der Tournee und eine Möglichkeit, mit einer Spende den Kampf gegen Agro-Chemiekonzerne und korrupte Regierungen zu unterstützen.


Zum Schulanfang

Plastikfrei in die Schule – nachhaltige Produkte im Schulalltag nutzen

hier geht’s zur Produktübersicht

Plastikfreies Schulsortiment – dafür setzt sich das Gautinger Umweltzentrum Öko & Fair ein.

Von PVC-freien Radiergummis, plastikfreien Sportbeuteln bis hin zu plastikfreier Brotzeitbox und Trinkflasche, Schlampermäppchen, Textmarkern, Spitzer, Wachsmalkreiden,  Uhu in Nachfüllflaschen, nachhaltigen Wasserfarbkästen usw.  wird das plastikfreie Schulsachenangebot im Gautinger Umweltzentrum jedes Jahr erweitert. Heuer bieten wir wieder plastikfreie Heftumschläge und Schnellhefter an. Bei den Heftumschlägen in bunten Farben gab es bis vor kurzem noch keine Alternative – jetzt gibt es auch hier eine. In verschiedenen Farben!  Auch Geodreiecke aus Biokunststoff sind mittlerweile im Standardsortiment.

Wir wollen bereits bei den Schülern ein Bewußtsein für die Plastik-Problematik wecken.

  • Hefte und Blöcke sind aus Recyclingpapier
  • Bleistifte und Buntstifte aus ökozertifizierter Waldbewirtschaftung ohne Raubbau  zum Schutz unserer Wälder weltweit und der Verhinderung von Urwaldabholzung,
  • Spitzer aus Holz statt aus Plastik u. v. m.

Das Umweltzentrum hat Montag bis Freitag von 10 – 17 Uhr geöffnet.

Gerne kann auch in größeren Mengen bestellt werden, gerne richten wir Ihnen Sachen vorab her – und gerne beraten wir Sie.


Christian Felber im Gautinger Bosco – jetzt Tickets sichern!

Christian Felber

Die Gemeinwohl-Ökonomie als ein Beispiel innovativer Wirtschaftsmodelle – mit anschließender Diskussion!

Die Gemeinwohlökonomie versteht sich als ein ethisches Wirtschaftsmodell, das das Ziel verfolgt, den unternehmerischen Erfolg nicht am monetären Gewinn, sondern am Beitrag zum Gemeinwohl zu messen. Mehr als 2.300 Unternehmen aus fast 50 Ländern unterstützen inzwischen das Modell. Unternehmen wie der Outdoor- Ausrüster VAUDE, Sonnentor, die Sparda-Bank München eG etc. haben bereits eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Christian Felber ist Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie und des Projekts „Bank für Gemeinwohl“ in Wien. Sein aktuelles Buch „Ethischer Welthandel“ wurde von der Salzburger Robert-Jungk-Bibliothek zur Zukunftsliteratur 2017 gewählt.

Wir erwarten ein volles Haus und spannende Diskussionen…

Wann: Sa. 13.10.2018 um 19:30 Uhr

Wo? im Gautinger Bosco

Eintritt: 18,50 Euro  / 16,00 € für Schwerbehinderte

TicketvorverkaufBosco Gauting und München Ticket

Veranstalter:

  • Christiane Lüst, Öko & Fair Umweltzentrum Gauting
  • Barbara Classen, Ulenspiegel Druck Machtlfing
  • Gemeinwohlökonomie-Gruppe im Landkreis Starnberg / Würmtal“

Neues eCarSharing-Auto

eCarSharing jetzt noch attraktiver! Mit der neuen Zoe Z.E. 40 haben wir seit 1.8. ein Fahrzeug mit über 300 km Reichweite in Dienst gestellt. Damit sind nun auch längere Strecken. Autobahnfahrten mit 120 km/h und Fahrten bei Temperaturen unter Null kein Problem mehr. Das Fahrzeug kann mit einer Mitgliedschaft in der familyofpower-Genossenschaft ab 3,84 € pro Stunde gebucht werden. Ohne Mitgliedschaft spontan für 4,80 €.
Wer braucht da noch einen Zweitwagen?


Unser neues Reise-Portal ist fertig!

Rechtzeitig zur Urlaubs- und Reisezeit…

Auf dieser Seite empfehlen wir Reise- und Urlaubsziele, die wir in den letzten Jahren besucht und für sehr gut befunden haben.

Wer Flugreisen aus Klimaschutzgründen ablehnt, wer Massentourismus nicht mag, wer seinen Urlaub sinnvoll nutzen möchte um Erfahrungen zu sammeln oder wer die Menschen am Urlaubsort in ihrem (alternativen) Leben unterstützen möchte, der findet hier ein paar Anregungen für einen erholsamen und zugleich sinnvollen Urlaub.

Gute Urlaubsziele sind oft ganz nah, sie zeichnen sich aus durch geringe Emissionen, minimalen Energieverbrauch und sie forcieren keinen Beton-Bauboom. Einheimische sind Gastgeber und werden nicht als Billiglöhner ausgebeutet.

Zudem kann man mit einer intelligent gewählten Urlaubsbuchung gezielt Ideen, Organisationen und Kooperationen unterstützen, die eine nachhaltige Lebensführung, ökologische Lebensmittelerzeugung oder neue Formen des Zusammenlebens und des Gemeinwohls praktizieren. Genau das, was wir in Zukunft dringend brauchen…

Lass Dich überraschen!


Sommer, Grillparty, Urlaub

Wir waren für Euch im Großhandel. Ab sofort im Hofladen erhältlich:

  • DIE  faire und alternative Kokospraline – besser als Raffaello vom Ausbeuterkonzern Ferrero
  • Fairtrade-Toblerone aus der Schweiz – auch sie schmeckt noch besser, versprochen!
  • Sonnengläser – dürfen für Reise und Camping nicht fehlen!  Lampen für Zelt oder Terrasse (auch für die Party daheim) nur solar betrieben – von Arbeitslosen aus Soveto in Südafrika gefertigt, die damit ein Auskommen haben.
  • Haben Sie schon Flip Flops? Wir haben für Sie die Fairtrade-Variante – mit Preisen, die dem Erzeuger in der dritten Welt gerechte Löhne einbringen, die ihn und seine Kinder nicht zur Flucht nach Europa zwingen. Und noch besser: Sie sind auch aus Bio-Baumwolle – d.h. ohne Gentechnik und ohne Pestizide oder aber Naturkautschuk – d.h. ohne Plastik und mit fairen Preisen für die Erzeuger im nachhaltig bewirtschafteten Regenwald. Wo bekommt man sowas heute noch?
  • Stoffsneakers – ebenfalls ohne Genbaumwolle gefertigt – und noch dazu aus fairem Handel. Die hat hier kein anderer Schuhladen!
  • Grillen Sie noch mit normaler Grillkohle? Das geht gar nicht! Wir haben Grillkohle aus fairem Handel – erzeugt weniger Asche und weniger Rauch – ist CO2-neutral, unterstützt Kleinbauern und garantiert ohne Kinderarbeit, vor allem aber – schützt den Tropenwald. Erzeugt ohne Urwaldabholzung. Ihr Beitrag für die Klimaschutzziele!
  • Kikoi – Strandtücher  – aus  gentechnikfreier  Baumwolle und in wunderschönen Farben!
  • flippige Rucksäcke, Geldbörsen und Taschen u. a. aus Filz und recycelten Reissäcken für den Tagesausflug.

Wenn Sie noch Waschbeutel, Zahnbürsten im Reiseetui, Zahnpasta, Grillanzünder und vieles mehr für Ihre Reise brauchen, dann kommen Sie einfach vorbei! Wir haben das alles plastikfrei und somit ohne Belastung für unser Grundwasser und die Seen.

Sind Sie schon mit unserem Fairtrade-Bambus-Fahrrad Probe gefahren? Auch das bieten wir Ihnen bei einem Besuch bei uns an. Das hochwertige Rad ist ein Blickfang! Gefertigt in einem Entwicklungsprojekt in Ghana. Von dem Erlös werden dort Schulen gebaut, d.h. Bildung finanziert. www.my-boo.de

Ein letzter Tip:

Wer die letzte Woche den Film „Europas dreckige Ernte“ gesehen hat, weiß warum Lebensmittel bei uns so billig sind – auch Bio-Lebensmittel bei Aldi, REWE usw. – weil  u. a. afrikanische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen auf den Feldern stehen mit der Perspektive entweder als Sklaven in Spanien und Italien zu arbeiten oder zurück nach Afrika geschickt zu werden. Die Mafia in Italien verdient immer noch an der Landwirtschaft.

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/europas-dreckige-ernte-114.html

Wir bieten deswegen alternative italienische Produkte aus befreitem Mafialand an. Produkte mit hohen Sozial- und Umweltstandards. „Unsere Produkte sind mehr als nur Lebensmittel: Sie sind ein Zeichen des Widerstands gegen die Macht der Mafia.“

Wir haben Wein, Orangen- und Zitronenmarmelade, Oliven, Tomatenpassata und Pelati in Salsa hier. Wenn genügend Nachfrage kommt würden wir gern weitere Produkte mit reinnehmen …. Nudeln, Olivenöl, u. v. m.

Also: Starten Sie mit gutem Gewissen und guten Produkten in den Urlaub … setzen auch Sie ein Zeichen des Widerstandes – gegen die Mafia, gegen die Kinderarbeit, gegen die Agrogentechnik, für den Klimaschutz – und dafür, dass auch unsere Kinder noch eine Zukunft haben! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen!


Das Gautinger Sommerferienprogramm 2018 ist da

Mit vielen Veranstaltungen des Öko & Fair Umweltzentrums.

Unsere Ferienveranstaltungen finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender

Jetzt schon anmelden! Die Anzahl der Plätze ist begrenzt…

Tel: 89 311 054


Wir waren für Sie shoppen

Bei „Fair Handel“ in der Abtei Münsterschwarzach haben wir letzte Woche viele wunderschöne neue Körbe aus sozialen Projekten in Afrika und Südamerika eingekauft. Eine Fülle an Formen und Farben…


Das neue Programm ist da!

Wir bieten wieder viele neue Veranstaltungen von Mai bis Juli an. Für jeden etwas.

Bitte immer zu allen Veranstaltungen anmelden außer zu dem Filmgesprächen.

 


Bio-Jungpflanzen, Planzerde und großer Korbmarkt

Am Sa. 5. Mai von 14-17 Uhr veranstalten wir wieder unseren Bio-Jungpflanzen- und Korbmarkt.

Wir besorgen wieder viele vorgezogene Sorten an Gemüse und Salat von unserem Demeter-Gärtner Hecker aus Olching. Selbstverständlich haben wir auch wieder Pflanzerde und Ansaaterde in Bio-Qualität ohne Torf vorrätig.

Unser großes Sortiment an Körben und Taschen lässt keinen Wunsch offen.


Jetzt Nistkästen für unsere Vögel aufhängen

Die IWL Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Machtlfing haben wieder verschiedene Modelle zum aufhängen und annageln gebaut und geliefert.

 


Zweite Schnelladestation für e-Autos in Betrieb

Mit einer weiteren 22kW-Stromtankstelle hat Öko & Fair jetzt der steigenden Nachfrage Rechnung getragen. Öko&Fair hat mittlerweile 3 Elektroautos für das Biocatering im täglichen Einsatz. Da kam es schon mal zu Engpässen beim Laden der Akkus. In den letzten drei Jahren haben wir den Strom kostenlos an Gäste abgegeben um die Elektromobilität insgesamt zu fördern. Allerdings hat die Zahl der Fremdfahrzeuge an unserer Ladesäule in letzter Zeit so zugenommen, dass die Stromkkosten eine Größenordnung erreicht haben, die wir nicht mehr tragen können. In Kooperation mit Newmotion wird nun der getankte Strom fair abgerechnet. Wir bitten deswegen unsere Stammgäste um Verständnis.

Das Foto zeigt die feierliche Inbetriebnahme: v.l. Christiane Lüst zusammen mit Ludwig Platzer (Regionalwerk Würmtal), Marten Jürgens, Geschäftsführer des Regionalwerks Würmtal, das 100% Ökostrom liefert und Willi Rodrian von der Gemeinde Gauting, die Fördermittel bereitgestellt hat.

 


Neue Ernte importiert: Biowein, Traubensäfte und Marmeladen

Wir waren am Wochenende bei Familie Paradeiser in Fels am Wagram an der Donau – wo wir schon seit es Öko & Fair gibt Wein in Form von Lebensfreude und Lebenslust sowie selbstgemachte Marmeladen beziehen. Alles in Pfandgläsern.

Die Paradeisers gehen weit über die Biozertifizierung hinaus und vermeiden bewußt die üblichen Behandlungen mit Kupfer und Schwefel . Jetzt ist ihnen sogar ein 100% Naturwein ohne alles gelungen.

Darfs ein bisserl Lebensfreude und Lebenslust sein?

  • Weißwein Lebensfreude
  • Rotwein Lebenslust
  • BioTraubensaft rot/weiß
  • BioTrauben-Weichselsaft
  • Bio-Weingartenpfirschnektar
  • Bio-Kräuterbalsamico  1 l

Etwas ganz besonderes: Anne Paradeisers wunderbare zuckerfreie Marmeladen im Pfandglas:

  • Bio-Erdbeere Fruchtaufstrich
  • Bio-Marille Fruchtaufstrich
  • Bio-Brombeer Fruchtaufstrich
  • Ann`s Bio Zwetschgenmus (Powidl)
  • Bio-Quittenmus
  • Bio-Weingarten-Chutney
  • Apfelmus

So lange der Vorrat reicht!


Die Fahrradsaison beginnt

Rechtzeitig zum Frühling hat nun auch das Backhaus Cramer ein Leihfahrrad in den Dienst gestellt. Gleiches Modell, gleiche Farbe, gleiche Funktion: Jedermann kann sich die Fahrräder an mehreren Standplätzen in Gauting kostenlos ausleihen. Einzige Bedingung: Wieder zurückbringen!

Zusätzlich stehen beim Fahrradladen „Radtlos“ in der Bahnhofstraße vier eBikes zum Ausleihen, die sind allerdings kostenpflichtig.

Nicht zu vergessen die beiden öffentlichen Fahrrad-Akku-Ladestationen vor dem Rathaus und vor dem Öko & Fair Umweltzentrum, die die Infrastruktur ergänzen.

Hier ist das Flugblatt mit den Adressen der Standplätze und den Telefonnummern:

 


Exkursion zu longo mai in der Provence

Mit 16 Teilnehmern starteten wir unsere Informationsfahrt zu den verschiedenen Kooperativen von longo mai. In der Zentrale in Basel bekamen wir einen Einblick in die historischen Hintergründe und Gründungsideen. Im Feriendorf in Les Magnans waren wir vorzüglich untergebracht. Ganz in der Nähe wurden wir durch die älteste Kooperative Limans geführt. Dort wird mit 200 Menschen biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau auf 50 ha betrieben. Beeindruckend die zahlreichen wiederaufgebauten Häuser und Neubauten in Lehm/Stroh-Bauweise. Weiter gings mit der Besichtigung der Weinbaukooperative La Cabrery am Luberon. Dort werden ausschließlich Naturweine gekeltert. Nach einer Verkostung wurden unsere Kofferräume mit Rot-und Weißweinkartons gefüllt. In der dritten Kooperative Mas de Granier in der Crau bekamen wir erstmals einen Eindruck vom warmen Mittelmeerfrühling. Dort gedeiht Gemüse besonders gut und deshalb hat die Kooperative eine kleine Konserverie aufgebaut, um die Überschüsse zu veredeln und für die Winterzeit vorzuhalten. Auf dem Marktplatz von Forcalquier konnten wir alle Produkte von longo mai direkt am Marktstand einkaufen. Der vorletzte Tag war zur freien Gesataltung vorgesehen. Wir nutzten ihn für Ausflüge, Besichtigungen, oder Wanderungen in der Provence. Die Heimfahrt führte uns noch in die wieder reaktivierte Spinnerei und Weberei in Chantemerle bei Briancon. Dort treibt die Wasserkraft der Durance einen überholten Generator an, der wiederum eine ganze Reihe von Wollverarbeitungsmaschinen zum laufen bringt. Erstaunlich, wozu Menschen in der Gemeinschaft fähig sind! Wir wurden eine Woche lang hauptsächlich vegetarisch und saisonal bekocht. Wir haben alles sehr genossen und bedanken uns bei unseren Gastgebern. Wir werden noch lange darüber nachdenken, wie longo mai funktioniert.


Crowdfunding-Aktion für das Fünf Seen Filmfestival

Wir wollen den leidenschaftlichen Cineasten Matthias Helwig mit seinem hohen Risiko für dieses international bedeutende Festival nicht im Regen stehen lassen, sondern mit dieser Crowdfunding-Plattform „unser FSFF“ privat fördern.

Hier geht’s zum Crowdfunding-Portal: http://fsff.oeko-und-fair.de


Handy laden mit der Kraft der Sonne

Wir haben ein Waka Waka Solar-Ladegerät von Greenpeace für Handys angeschafft. Das können Sie bei uns ausprobieren. Das Gerät ist mit einer USB- und Microport-Schnittstelle und einer 5-stufigen Taschenlampe ausgestattet und für alle gängigen Smartphones geeignet. Ein kleiner Beitrag zum Energiesparen… aber millionenfach angewendet eine große Sache!

 


Sammlungen für guten Zweck

Im Öko&Fair Umweltzentrum stehen Sammelboxen für alte Stifte und Handys bereit.

Mit den Recycling-Sammelaktionen unterstützt das Repair Café zwei Projekte:

„Stifte machen Mädchen stark“

Das Projekt wurde initiiert vom Deutschen Komitee des „Weltgebetstags der Frauen.“ Der Weltgebetstag unterstützt damit ein Team aus Lehrerinnen und Psychologinnen, die 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon, Großraum Beirut, Schulunterricht ermöglicht.

Für 450 Stifte kann zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden. Viele der Kinder gehen seit Jahren nicht mehr in die Schule. In einem Flüchtlingscamp ist es vor allem der geregelte Alltag der für die Mädchen wichtig ist. Er hilft unmenschliche Erinnerungen an Krieg und Flucht zu bewältigen. In Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation vor Ort „Beit el-Nour“ wird den traumatisierten Kindern in einem Programm sozial–pädagogisch und therapeutisch geholfen. Das trägt auch zur Hoffnung der Eltern bei, für ihre Kinder in all dem Elend eine Perspektive entwickeln zu können.

Diese leergeschriebenen oder defekten Schreibgeräte werden gesammelt: Kugelschreiber, Filzstifte, Korrekturmittel, auch Tipp-ex Fläschchen, Füllfederhalter, Patronen und Metallstifte.
Die Aktion soll in Gauting zunächst auf die 7 Wochen der Passionszeit begrenzt sein.
Das Öko&Fair Umweltzentrum arbeitet dabei zusammen mit der Gemeinde Gauting. Bei der ersten Sammelaktion im Rahmen des Repair Cafés konnten bereits einige hundert Stifte gesammelt werden.

mehr…     – und…

wir sammeln gebrauchte Mobiltelefone

Wir schließen uns der Aktion des „Eine Welt Netzwerks Bayern“ und der „Mission Eine Welt“ an. Dazu stellen wir eine Sammelbox auf, in die alte Handys oder DECT-Telefone geworfen werden.

Handys sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft. Jedes Gerät wird nur ca. 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Allein Handys verursachen so jährlich mindestens 5.000 Tonnen Elektronikschrott. Ausgediente Mobiltelefone verschwinden oft in der Schublade und bleiben dort. Doch die kleinen „Schatzkisten“ enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold oder Kupfer. Sie sind zu wertvoll, als dass sie ungenutzt bleiben sollten, auch weil die Rohstoffgewinnung massive Probleme verursacht.

Mit der HANDYAKTION möchten wir die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion aufzeigen und dabei folgenden Fragen nachgehen:

  • Woher kommen die Rohstoffe, die für elektronische Geräte benötigt werden? Welche Folgen hat der Rohstoffabbau für Menschen und Umwelt?
  • Unter welchen Bedingungen werden Mobiltelefone hergestellt?
  • Wie werden Handys entsorgt?
  • Welche Möglichkeiten der Weiternutzung, des Reparierens, Recyclings gibt es?
  • Gibt es faire und umweltfreundliche Handys?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir, die Unternehmen, die Politik?

Mobiltelefone enthalten wertvolle Rohstoffe, deren Abbau zumeist mit Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung verbunden ist. Umso wichtiger ist das fachgerechte Recycling ausgedienter Handys, durch das Rohstoffe zurückgewonnen und illegaler Export von Elektroschrott vermieden werden kann.

Machen Sie mit – bringen Sie uns ihr altes Handy vorbei – werden Sie Teil einer Bewegung! …mehr


Zwischen Wein und Lavendel

Exkursion in die Provence zu Longo mai

Vom 24.-30. März (eine Woche vor Ostern) fahren wir im Rahmen unseres Veranstaltungsprogramms mit einer 10-köpfigen Gruppe in die Provence und verbinden eine Woche Urlaub mit einem Seminar über die alternativen Lebensformen in den Longo mai-Kooperativen. Details und Anmeldung: …mehr


Permakultur-Exkursion ins Allgäu

Jochen Koller

13.11.17 Trotz fürchterlichen Regenwetters hatten sich  ein Dutzend Permakulturisten vom Würmtal auf den Weg ins Allgäu gemacht, um zwei bemerkenswerte Projekte zu besichtigen. Jochen Koller vom Permakultur-Forschungsinstitut hatte mit der Projektauswahl ins Schwarze getroffen.

Projekt 1 besichtigten wir in Wildpoldsried (energieautarke Vorzeigegemeinde) bei Willi Ederle. Er zeigte uns, wie mit Permakultur und viel Arbeit Selbstversorgung auf 800m Höhe möglich ist und ein Paradies geschaffen werden kann. Die umfangreichen Gebäude werden zu vielen Zwecken genutzt. Kreativität im Zusammenhang mit einem großzügigen Grundstück ist eine wunderbare Kombination.

Während der Mittags- und Aufwärmpause im Gasthof Felderwirt in Unterthingau erzählte uns Peter Scharl über die Entstehung der Zeitschrift „Nachhaltiges Allgäu“. Sie ist mit inzwischen 23 Ausgaben zum regionalen Netzwerkmedium der Permakultur geworden. Ein Grund, warum Permakultur im Allgäu so zahlreich in vielen Projekten und Initiativen gelebt wird.

Foto: Mutterhof

Projekt 2 führte uns zum Briechlehof (Mutterhof) in Unterthingau. Robert Briechle (R ob eeer) gab uns wegen Wolkenbruch und Sturm indoor einen eindrucksvollen Überblick über sein Großprojekt mit Familienlandsitzen und seine inzwischen offenbar gelösten Schwierigkeiten mit den Genehmigungsbehörden wegen seinen umfangreichen Erdbewegungen. http://mutterhof.org/

Wir werden die Exkursion im Sommer bei gutem Wetter noch einmal wiederholen.


die neue Schokolade mit Mehrwert für Ghana

wir unterstützen mit einem neuen Sortiment ein Schokoladenprojekt, das vollständig in Ghana produziert. Die gesamte Wertschöpfung passiert in Ghana. Das schafft mehr qualifizierte Arbeitsplätze, Einkommen und Zugang zu Bildung und Gesundheitsfürsorge. Du willst sagenhafte Schokolade? Nimm weltbekannte ghanaische Bio-Kakaobohnen, füge faire Bio-Zutaten hinzu und veredle das ganze bis zur Perfektion. Fairafric könnte nicht fairer sein. Das Einkommen in Ghana beträgt mindestens 50 Cents im Vergleich zu durchschnittlich nur 1 Cent bei Fairtrade Schokolade. Bei fairafric weißt Du, wo Deine Bio-Kakaobohnen herkommen. Land, Region & Community. 1.400 top ausgebildete Farmer bauen die bestmöglichsten Bohnen für Dich an. Wenn Du mehr erfahren willst: https://fairafric.com/de/

Die Schokolade gibt es bei uns in 7 Sorten: von Vollmilch über Zartbitter bis zu Fleur de Sel. Einfach köstlich!

 


1. faires Fahrrad mit Babusrahmen in Gauting

so heißt die neueste Fairtrade-Errungenschaft bei Öko & Fair. Auf dem Marktsonntag konnten wir das Rad erstmals vorstellen und es war sofort der Hingucker.

 

 

 

 

 

Der Rahmen wird in Ghana zusammen mit dem „Yonso-Projekt“ aus Bambus hergestellt, einem sozialen Projekt, dessen Erlöse in soziale Projekte in der Region investiert werden. Inzwischen werden dort 35 Mitarbeiter in einem dauerhaften Arbeitsplatz mit Perspektive beschäftigt, fair bezahlt und sozialversichert. Jeder Radrahmen ist ein Unikat, das in liebevoller Handarbeit hergestellt wird. Die Verbindungen zwischen den Bambusrohren werden aus Hanffasern gewickelt, mit Harz gehärtet, abgeschliffen und perfekt lackiert. Die Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig: Feinste Komponenten (Shimano, Schwalbe )werden dem Rahmen im Kieler Werk hinzugefügt. Hydraulik-Scheibenbremsen und Nabenschaltung sind Stand der Technik und machen das Fairtrade-Fahrrad sicher und alltagstauglich.

Das Bambusrad kann bei uns probegefahren werden und im „Radhaus Starnberg“ in Stockdorf bestellt werden.


Alles zum Schulanfang

Plastikfreies Schulsortiment im Gautinger Umweltzentrum erweitert. Recyclinghefte, Malblöcke, Stifte…

Dafür setzt sich das Gautinger Umweltzentrum Öko & Fair ein, um auch bereits bei den Schülern ein Bewußtsein für die Umwelt-Problematik zu wecken.

Von PVC-freien Radiergummis, plastikfreien Sportbeuteln bis hin zu plastikfreier Brotzeitbox und Trinkflasche, Schlampermäppchen, Textmarkern, Spitzer, Wachsmalkreiden, Uhu in Nachfüllflaschen, nachhaltigen Wasserfarbkästen usw.  wird das plastikfreie Schulsachenangebot im Gautinger Umweltzentrum jedes Jahr erweitert. Heuer bieten wir zum ersten Mal plastikfreie Heftumschläge an – ein neues Produkt. Bei den Heftumschlägen in bunten Farben gab es bisher noch keine Alternative – jetzt gibt es auch hier eine. In verschiedenen Farben!

Hefte und Blöcke sind aus Recyclingpapier, Bleistifte und Buntstifte aus ökozertifizierter Waldbewirtschaftung ohne Raubbau und zum Schutz unserer Wälder weltweit und der Verhinderung von Urwaldabholzung, Spitzer aus Holz statt aus Plastik…

Das Umweltzentrum hat Montag bis Freitag von 10 – 17 Uhr geöffnet.

Gerne kann auch in größeren Mengen bestellt werden, gerne richten wir Ihnen die Sachen vorab her – und gerne beraten wir Sie.


Gegen den hemmungslosen Baumschwund im Würmtal

Hätten Sie’s gewußt?

Ein alter Baum hat einen Wert von 150.000 Euro oder 2000 Jung-Bäumen.
Und er kann noch viel mehr:


Kino Breitwand Gauting und Öko & Fair Umweltzentrum kooperieren

Mit regelmäßigen Filmgesprächen zu sozial-, globalisierungs- und umweltkritischen Themen arbeiten Matthias Helwig und Christiane Lüst eng zusammen. Einer kurzen Einführung in den Film folgt zum Schluss eine ausgiebige Diskussion mit dem Regisseur oder einem Protagonisten zum Thema. Matthias Helwig: „Ich sehe es als meine Pflicht, auch solche Filme in meinem Kino zu zeigen, die zum Nachdenken und Handeln anregen obwohl sie nicht das große Publikum anziehen. Unsere Welt braucht viele Veränderungen, das ist mein Beitrag dafür. Und Christiane Lüst fügt an: „Neben unseren Veranstaltungen im Umweltzentrum erreichen wir im neuen Gautinger Kino Breitwand ein wesentlich größeres und breiteres Pulikum, dem wir unsere Themen nahebringen können. Matthias unterstützt uns dabei bewundernswert. Dafür bin ich sehr dankbar!“

Erstmals wird die Zusammenarbeit im neuen Gautinger Ferienprogramm sichtbar. Fünf Filmgespräche werden im Kino für die Ferienkinder angeboten. Die Themen reichen von Initiativen für eine bessere Gesellschaft, über den Wert der Bienen, Prinz Charles und seine ökologische Landwirtschaft, bis zu „Wie macht man einen Film“ oder die Herstellung von fairer Schokolade.

Das Ferienprogramm ist eine gute Gelegenheit, Kinder in ihrer Freizeit für gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren.


Wir begrüßen unseren neuen Mitarbeiter Raem Roka

Seit 4 Jahren ist Raem mit seiner Familie in Deutschland. Er musste seine Heimatstadt Damaskus wegen des Kriegs verlassen. Seit 3 Wochen arbeitet er in unserer Catering-Küche, spült die zahllosen Essensbehälter und sorgt sich um Sauberkeit und Hygiene. Herzlich willkommen!


Regionalstrom auf Regionalmarkt

Endlich ist es soweit –  über ein Jahr hat der Kraillinger Wochenmarkt warten müssen, bis er aus seinem Anbietervertrag mit  EON herauskam – endlich konnte zu regionalem Naturstrom des Regionalwerks Würmtal gewechselt werden!

Das war am heutigen Dienstag Anlass zum Anstoßen auf dem Kraillinger Wochenmarkt. Auch die Kraillinger Bürgermeisterin Christine Borst kam spontan vorbei und freute sich mit.

„Regionaler Markt bezieht ab sofort auch regionalen Strom“ war das Motto des Termins. Marktsprecher Werner Klement und Marktorganisatorin Christiane Lüst verkündeten die gute Nachricht.

Der Strom des Regionalwerkes kommt zur einen Hälfte aus bayrischer, zur anderen Hälfte aus österreichischer Wasserkraft. „Nun sind wir auch hier endlich atom- und kohlestromfrei und beziehen regionalen Ökostrom aus dem Regionalwerk Würmtal“,  freut sich Christiane Lüst.


Millionen Menschen pilgern in den Frieden

Bis zu 20 Tage unterwegs – 9. bis 28. Mai 2017

Ab 9. Mai starten zahlreiche Menschen an tausenden von Orten ihre Friedensreise. (ohne politische und religiöse Dogmen) Und am 28. Mai erreichen Millionen Menschen hunderte von Städten und Ziele auf dem Land. Sie werden den Frieden mit Kundgebungen
zelebrieren, eine weltweite Meditation für den Frieden erleben und Friedensfeste feiern!

www.friedensweg.org


Kostenloser Fahrradverleih am Gautinger Bahnhof

Der Frühling beginnt und Öko & Fair startet mit dem Verleih von zwei hochwertigen 7-Gang-Fahrrädern in die Radlsaison. Wer mit der S-Bahn in Gauting ankommt, kann über die Telefonnummer 089/89 311 054 den Code für das Zahlenschloss erfragen. Auch das Restaurant abacus gleich nebenan ist autorisiert, die Räder ihren Kunden für eine Radltour zu empfehlen und auszuhändigen. Einzige Bedingung: Nach Gebrauch bitte wieder zuverlässig am Bahnhof abstellen und mit Zahlenschloss sichern.

Mit dem Fahrradverleih soll ein kleiner vorbildhafter Schritt gegangen werden, um Gauting vom überbordenden Autoverkehr zu entlasten.

Sorry Deutsche Bahn: Wir haben per Email um Erlaubnis gebeten, den Platz nutzen zu dürfen. Nach 4 Wochen Wartezeit ohne Nachricht haben wir nach unserem bewährten Grundsatz gehandelt: „Einfach machen!“


Aschermittwoch – Mit Plastikfasten in die Fastenzeit

Das Gautinger Umweltzentrum startet wieder mit seiner Aktion „Plastikfasten“ in die Fastenzeit.

Plastikfasten ist ein Anreiz, sich Gedanken darüber zu machen, wie groß unser Plastikkonsum mittlerweile geworden ist. Wie kann jeder von uns diesen Verbrauch reduzieren?

Keine Plastiktüte mehr zu verwenden reicht längst nicht aus. Ob Lebensmittel in Folien, Getränke in Plastikflaschen oder Fleecepulli und Plastikschuhe – überall wuchert der Plastikwahn.  Sogar der Buchhandel schweißt jedes einzelneBuch in Folie ein und die Kosmetikindustrie verwendet Mikroplastik in Sonnencremes, Zahnpasta, Kosmetik und Waschmitteln.

Der Plastikberg wir immer größer. Mikroplastik gerät ins Abwasser, wird von Kläranlagen nicht herausgefiltert und fließt in Bäche und Seen. Auch im Fünfseenland steigt die Mikroplastikbelastung in unseren Seen, wie aktuelle Studien berichten. Das Problem ist also nicht nur weit weg irgendwo im Pazifik, sondern bereits direkt vor unserer Haustür angekommen. Das gilt es dringend zu stoppen.

Wie, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Im Gautinger Umweltzentrum kann man beispielsweise immer mehr plastikfreie Produkte kaufen. Zum Beispiel hochwertige und langlebige Artikel aus Holz, Metall oder Naturkautschuk. So gibt es jedes Jahr die Aktion „Plastikfrei zur Schule“. Wir verleihen die Filme „Plastic Planet“ und „Life in plastic“, wir zeigen eine Ausstellung plastikfreier Alternativen und wir bauen ein Sortiment aus Wasch-, Spül- und Putzmitteln auf, das man in mitgebrachte Behälter abfüllen kann. Die großen 25l-Kanister werden an den Lieferanten zurückgeschickt und immer wieder aufgefüllt. So fallen keine Plastikflaschen mehr an, die im Müll landen.

Eine eigens gegründete Aktionsgruppe trifft sich regelmäßig und organisiert bei Lieferanten Produkte ohne Plastikverpackung. Wer Interesse hat, mitzumachen oder weitere Informationen möchte, kann gerne am Donnerstag, den 9. März zur offiziellen Auftaktveranstaltung des Plastikfastens in Gauting ins Umweltzentrum Öko & Fair kommen.


Frisches Dreschflegel-Saatgut eingetroffen

Viele Sorten – Bio und samenfest!

 


Aussaatzeit – aber ohne Torf und Pestizide!

Jährlich werden rund 8,2 Millionen Kubikmeter Torf aus norddeutschen Mooren von einer Fläche von 20.000 ha abgebaut. In Deutschland ist der Moorschutz und die Renaturierung von Mooren inzwischen aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes erfreulicherweise fortgeschritten. Allerdings wird seit Jahren von der Industrie und von Baumärkten Torf in viel größeren Mengen aus dem Baltikum und aus Russland importiert – mit verheerenden Folgen für den Wasserhaushalt in den Herkunftsländern und gleichzeitig für das Weltklima. Der Abbau, die thermische Trocknung und der Transport des Torfs über tausende von Kilometern sind keinesfalls nachhaltig, sondern in vielfacher Hinsicht höchst schädlich.

Moore sind die größten Kohlenstoffspeicher pro Flächeneinheit. Sie binden etwa 700 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar – sechsmal so viel wie Wald. Deshalb muss dem Torfabbau weltweit Einhalt geboten werden, zuallererst bei der Verwendung als Gartenerde in unseren Gärten.

Viele Gartenerde-Hersteller haben bereits darauf reagiert und Alternativen entwickelt. So wird Torf oft völlig oder teilweise durch Rindenhumus (kompostierte Rinde), Grüngutkompost, Holzfaserstoffe und andere Beigaben ersetzt. Wer sich beim Kauf von Blumenerde für die torffreien Produkte entscheidet, trägt also seinen aktiven Teil für den Erhalt von Klima und Umwelt bei.

Allerdings ist auch torffreie Ansaaterde eine Mischung aus zahlreichen Stoffen, die Wasserhaltigkeit, Nährstoffe und Konsistenz beeinflussen. Die Zusammensetzung der Gartenerde ist oftmals bedenklich. Sie kann zum Beispiel zu viel Stickstoff, Schwermetalle aus Klärschlämmen oder Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln wie das krebserregende Glyphosat in gesundheitsschädlichen Mengen enthalten. Wenn pestizidbelastete Pflanzenabfälle wieder als Gartenerde oder Kompost in den Bodenkreislauf kommen, ist dies alles andere als gesund für die kleinen Pflänzchen und in der Folge auch nicht für den Menschen.

Aber es geht nicht nur um uns Menschen. Auch wegen der vielen Bienenvölker, die diesen Winter wieder gestorben sind, weil sie die Giftcocktails unserer Landwirtschaft in ihrer Nahrung nicht mehr länger vertragen, muss Gärtnerei heute höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit genügen.

Deshalb ist es jetzt im Frühjahr für die Ansaat des jungen Gemüses elementar wichtig, neben der Torffreiheit auch auf Pestizidfreiheit von Ansaaterde zu achten.


NEU! Thermographie für die Wärmeeinsparung

Die privaten Haushalte verursachen knapp die Hälfte des Endenergieverbrauchs für Wärmezwecke und haben somit auch das größte Einsparungspotential.

Das Öko & Fair Umweltzentrum bietet deswegen  ab sofort mit seinem neuen Thermographie-Projekt eine ehrenamtliche Dienstleistung für Gautinger Bürger an.

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Wer Mut sät, wird eine andere Welt ernten

44 ermutigende Beiträge für eine bessere Zukunft

Beherzt können wir die Welt verändern. Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufen, Jüngere wie Ältere, beschreiben in 44 überzeugenden Beispielen, wie dies gelingen kann. Indem sie ihre eigenen Lebenserfahrungen und Entwicklungen schildern, unterbreiten sie konkrete Ideen, die man leicht übernehmen kann: von Kleidertauschbörsen über die Unterstützung des fairen Handels bis hin zum TV-Fasten. Die Beispiele entstammen den Themenbereichen Ökologie, Nachhaltigkeit, weltweite Solidarität, Entwicklungszusammenarbeit, Frieden und Spiritualität. Die Autoren – darunter Germanwatch-Gründer Klaus Milke und der österreichische Unternehmer Heini Staudinger – beweisen: Eine bessere Welt ist möglich.

Unsere Freunde Heini Staudinger, Rainer Forster, Betram Verhaag, Josef Feilmeier haben sich jeweils mit einem eigenen Kapitel im Buch verewigt. Und selbstverständlich auch Christiane Lüst mit einem Beitrag über Umweltschutz, Soziale Gerechtigkeit und Fairer Handel.

Das Buch kann direkt im Ö&F Umweltzentrum erworben werden. Oder im oekom Verlag
196 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-830-0
Erscheinungstermin: 03.11.2016
Preis: 12.95 €

 


Ferrero hält Kindersklaven

160830-ferrero-kinder-weihnachtsmann-55g-schokolade-_1Der Nutella-Konzern Ferrero profitiert von Kinderarbeit und moderner Sklaverei.

Fordern Sie Ferrero auf, seine Marktmacht gegen die Ausbeutung von Kindern in der Kakao-Produktion einzusetzen.

Petition Unterzeichnen

Kinder lieben Nutella. Doch für die Kinderarbeiter, die auf Kakaoplantagen für den Hersteller Ferrero schuften, ist der süße Aufstrich ein Albtraum.

Tag für Tag müssen sie mit Macheten und gefährlicher Chemie hantieren — im schlimmsten Fall wurden sie ihren Familien entrissen und von Menschenhändlern verkauft.

Während seine größten Konkurrenten handeln, fällt Ferrero beim Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern weit zurück. Für den Konzern scheint nur der Profit zu zählen. Doch das ist auch sein wunder Punkt. Ein Skandal um Kinderarbeit könnte Ferrero das Weihnachtsgeschäft mit der Schokolade verderben. Nutzen wir diese Gelegenheit, um Ferrero zum Handeln zu bewegen!

Fordern Sie Ferrero auf, mehr gegen Kinderarbeit zu tun — mit wirksamen, nachprüfbaren Konzepten!

Kinderarbeit ist wohl die dunkelste Seite des Kakaohandels. Allein in Westafrika werden 2,1 Millionen Kinder für unsere Süßigkeiten ausgebeutet. Die US-amerikanische Organisation „Green America” zeigt jedes Jahr mit einer Liste, was die größten Schokoladenkonzerne gegen Kinderarbeit tun. 2016 belegte Ferrero wiederholt den letzten Platz.

Dabei gehört Ferrero zu den Top 5 im Geschäft mit Kakao. Der Konzern macht bis zu 10 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr. Mit dem Geld könnte Ferrero die lokalen Produzenten fair bezahlen und die Kinderarbeit eindämmen.

Mit vereinten Kräften konnten wir schon einiges bewegen in der Schoko-Industrie: Nestlé hat endlich Maßnahmen gegen Kinderarbeit ergriffen — auch weil mehr als 100.000 SumOfUs -Mitglieder Druck gemacht hatten. Sorgen wir jetzt dafür, dass auch Ferrero handelt und gegen die Ausbeutung von Kindern in seiner Lieferkette vorgeht.

Fordern Sie von Ferrero, seinen Einfluss für fairere Produkte zu nutzen und Kinderarbeit zu bekämpfen!


Sinnvolle Weihnachtsgeschenke

img_9043Neben den Produkten der Behindertenwerkstätten in Herzogsägmühle / Peiting  (Teelichter, Kaminanzünder, Gartenfackeln, Filzschuhe und mehr) gibt es ab sofort aus den Behindertenwerkstätten in Machtlfing neu :

  • Fledermaushäuser, Vogelfutterhäuschen, Vogelfutter für den Garten
  • Schönste Mosaik-Schalen und Schälchen
  • Gestrickte lange Mützen – grad wieder total cool , denn sie wachsen mit und erfreuen auch noch Erwachsene Junggebliebene
  • Eingefilzte Kräuterseifen (auch als Geschenkpackung)
  • Kamin- und Grillanzünder für die kalte Jahreszeit
  • Filzblumen
  • Schöne handgeschöpfte Karten

Leihfahrräder

kopie-von-img_8915Das Öko & Fair Umweltzentrum stellt ab sofort am Gautinger Bahnhof nagelneue Leihfahrräder zur Verfügung. Wer Gauting mit der S-Bahn besucht und z.B. unser eCarSharing nutzen, oder an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchte, kann den Weg hin und zurück schnell und bequem mit dem Fahrrad zurücklegen.

Leihfahrräder sind ein weiteres Öko & Fair-Klimaschutzprojekt zur Vermeidung von Autoverkehr.


Neue Soulbottles

kois-mood_450x620wir freuen uns, Ihnen die neusten Motive der attraktiven, plastikfreien und CO2-neutralen Soul-Trinkflaschen in unserem Hofladen präsentieren zu dürfen.

Die vielen Motive und die individuellen Sprüche auf jeder Flasche können Sie unter  https://www.soulbottles.de/shop/soulbottles/  einsehen.

youreright_motiv_450x620Diese Flaschen sind nicht nur cool und angesagt, sie erfreuen auch jeden plastikfrei-Fan mit einer individuellen Botschaft.

Ein wunderschönes Geschenk für Nikolaus oder Weihnachten. Oder als Glücksflasche mit den Kois – zu Silvester – mit Sekt gefüllt?

Der Phantasie seien keine Grenzen gesetzt

soulbottles · the world’s cleanest drinking bottles

 


Der faire Geschenkkorb als Weihnachtsgeschenk

Kopie von IMG_3419Feinkost aus aller Welt – einzigartiger Genuss für eine bessere Zukunft

Wir stellen Ihnen einen Geschenkkorb oder ein Präsentpäckchen nach Ihrem Wunsch zusammen, das Sie in keinem Supermarkt bekommen. Besonders beliebt: Gauting-Schokolade, Kaffee und Tee

Warum fair schenken?

Wir garantieren, dass unsere Schokoladen, Kakaos, Tees usw. ohne Kindersklaverei und Ausbeutung von Menschen hergestellt werden. Wir legen Wert darauf, dass Kinder in den Herkunftländern zur Schule gehen können, ärztliche Versorgung genießen und dass ihre Eltern eigenes Land zur Selbstversorgung mit Lebensmitteln haben und keinen gifitgen Pestiziden ausgesetzt sind.

Fair Trade macht ein gutes Gewissen – gerade zu Weihnachten!

Denn Fairtrade ist die beste Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe. Fair Trade ermöglicht den Menschen in den Entwicklungsländern ein Überleben und Auskommen in ihrer Heimat und verhindert die Landflucht in Slums und Industrieländer.


Feierstunde mit prominenten Gratulanten

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von links Alexander Fonari, Christiane Lüst und Landrat Karl Roth

Schneefall und Kälte konnten die zahlreichen Festgäste nicht davon abhalten, zum 10-jährigen Bestehen von Öko&Fair bei fairem Kaffee und Biokuchen mitzufeiern.

Alexander Fonari vom Eine Welt Netzwerk Bayern, mit dem wir seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten, hielt eine Laudatio, in der er noch einmal auf die globale Bedeutung von Fairem Handel und auf die Zusammenhänge zwischen der freien Marktwirtschaft und den weltweiten Fluchtbewegungen hinwies.

Landrat Karl Roth nahm sich zwei Stunden Zeit um sich durch die Räume führen zu lassen und alle Facetten des Umweltzentrum kennen zu lernen. Er nahm einen fair produzierten Handball von Alexander Fonari entgegen sagte seine Unterstützung bei der Verbreitung des Fairtrade-Gedankens im Landkreis zu.

Der Kreisverband Starnberg des Bund Naturschutz gratulierte mit seiner Kreisvorsitzenden Jutta Kreuzer ebenso wie Christa Muggli, die Fairtrade-Initiatorin für das Würmtal.

Es war ein gelungener Nachmittag an dem vielfach der Wunsch ausgesprochen wurde, auch die nächsten 10 Jahre so weiterzumachen. Wir versprechen es!

Hier sind zwei Videos von den Laudatoren. Teil 1 mit Alexander Fonari

Teil 2 mit Landrat Karl Roth


10 Jahre Öko & Fair Umweltzentrum mit Fairtrade-Café Gauting

10am Sonntag, 06.11.2016   von  14:00 – 17:00 Uhr

  •  Kleine Feierstunde um 14 Uhr
  • Auftakt mit Grußwort von Alexander Fonari vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.,
  • Verkostungen u.a. Gauting-Schokolade und Gutes von unserem Catering – natürlich bio, regional und fair!
  • „Simi & Ich“, unsere Startups mit Glückskugeln, Fruchtrollos und weiteren Produkten
  • Probefahren E-Auto und E-Lastenfahrrad, Infos zu eCarSharing & Elektrotankstelle
  • 17 Uhr Führung durch alle Räume

Sonntags-Café im Fair-Café wie immer:

wie jeden 1. Sonntag im Monat verwöhnen wir Sie mit Bio-Kuchen und -Torten sowie Getränken aus fairem Handel.