Herzlich willkommen zurück im Leben

Gestern waren wir, ebenso wie sehr viele Unterstützer zur Wiedereröffnung des Kino Breitwand in Gauting eingeladen. Wir sind erschrocken, wie wenige dieser Einladung gefolgt sind. Wie uns Matthias Helwig erzählte, haben die Einen abgesagt, “weil sie Angst haben und Andere, weil sie sich Atemschutzmaske und Abstandsregelungen nicht mehr antun wollen”. Dazwischen die Wenigen, die den Ruf nach Erhalt und Rettung der Kultur ernst nehmen und unterstützen. Diese Wenigen standen nach dem Film noch beisammen und beschlossen, ab sofort gegen diese Angst und für die Rückkehr der Vernunft in der Öffentlichkeit aufzutreten, und mit guten Beispielen gegen sinnlose Beschränkungen Zeichen zu setzen.

Wer im Moment noch nicht so recht weiß, wie er sich im Zwiespalt von Angst, Misstrauen, Denunziation und Gehorsam auf der einen Seite und statistischen Fakten und gesundem Menschenverstand verhalten soll, dem sei das hier folgende Video unseres lieben Freundes und Waldviertler-Philosophen Heini Staudinger ans Herz gelegt. Viel Spaß dabei:

Fack ju KOROHNA!!

Danke TAZ!! Großartiger Artikel, der UnSerem Betriebsphilosophen und Dichter, ein herzhaftes Lachen entlockte.Gemeinsamer werden wir noch viel schaffen!!Bitte teilt dieses Gedicht, damit wir alle mehr zu lachen haben, bei all dem Korohnawannseen!

Gepostet von GEA Waldviertler am Freitag, 5. Juni 2020

Heute besagt die Statistik, dass in Deutschland 4.856 Menschen mit Corona infiziert sind. Das sind bei 82 Mio. Einwohnern 6 von 100.000. In der mit 58.000 Plätzen vollbesetzten Allianz-Arena würden derzeit also statistisch gesehen nur 4 Infizierte sitzen. Es ist zwar nicht unmöglich, aber höchst unwahrscheinlich, im öffentlichen Leben einem infizierten Menschen zu begegnen, geschweige denn sich bei ihm anzustecken. Die Menschen auf den Straßen benehmen sich aber immer noch so, als vermuteten sie hinter jedem Menschen, den sie nicht kennen, eine Gefahr für Leib und Leben. Das ist nicht so! Das muss ein Ende haben…


Eine Probefahrt mit unserem Bambus-Fahrrad

Eine Probefahrt mit unserem Bambus-Fahrrad

Das hochwertige Rad ist ein Blickfang! Gefertigt in einem Startup-Entwicklungsprojekt mit 30 fair bezahlten Arbeitsplätzen in Ghana.

Wir stellen das Rad gerne für Ausstellungen als Exponat zur Verfügung.

  • Bambus als perfekter Rohstoff: Stabil wie Stahl, leicht wie Aluminium, komfortabel wie Carbon
  • Witterungsbeständig, UV-Fest, kratzfester Lack
  • Nach EU-Norm ISO4210 getestet – 5 Jahre Garantie auf den Rahmen
  • Jedes my Boo finanziert direkt eine Schule in Ghana!

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Wir haben Bio-Olivenöl aus Riace geholt

Wir haben Bio-Olivenöl aus Riace geholt

Lange mussten wir warten. Corona hatte Italien seit Anfang März restlos blockiert. Es konnten weder Waren verpackt werden, noch hat irgendeine Spedition sich in der Lage gesehen, von Riace oder Mailand nach Deutschland zu liefern. Letzte Woche haben wir die Chance genutzt, dass Italien seine Grenzen wieder geöffnet hat. Wir waren um Mitternacht die ersten Ausländer, die in Italien ohne Kontrollen und ohne Quarantänebefürchtungen einreisen durften – bis unters Dach vollgepackt mit gespendeten Hilfsgütern.

Solidarität hilft

Unsere Freunde in Riace sind von Corona verschont geblieben, kein Vergleich mit Norditalien. Trotzdem haben alle unter den strikten Einschränkungen und der Isolation gelitten. Der Fremdenverkehr ist völlig zusammengebrochen und die ohnehin arme Region fällt in ihrer Entwicklung wieder weit zurück, die Not ist groß. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir persönlichen Kontakt halten, Solidarität zeigen und die Produkte aus Kalabrien direkt importieren, um den Erlös für den Wiederaufbau zurückspenden zu können.

Bio-Olivenöl von Feinsten

Das erste von den Geflüchteten in Riace geerntete “Olio extravergine” haben wir ab sofort wieder in 0,75l Flaschen und erstmals auch in 5l-Kanistern vorrätig. Wegen der vielen Vorbestellungen wird es wohl bald wieder ausverkauft sein. Wir würden uns freuen, denn wie immer kommt der gesamte Reinerlös den Integrationsprojekten für Geflüchtete zugute.

Flyer zur Geschichte der Ölmühle von Riace

Es geht aufwärts

Die politsche Lage hat sich nach Salvinis selbstverschuldetem Abgang wieder ein wenig normalisiert. Eine Tendenz zu Vernunft und mehr Menschlichkeit ist wieder erkennbar. Der ehemalige Bürgermeister Domenico “Mimmo” Lucano hat uns bei unserer Ankunft spät abends persönlich begrüßt und warme Lasagne für seine hungrigen Gäste auf den Tisch gestellt. Sein Projekt, geflüchtete Menschen mit Arbeit, Brot und Unterkunft in seiner Gemeinde willkommen zu heißen, verfolgt er gegen alle Widerstände beharrlich weiter und ist dabei auch schon wieder erfolgreich. Jetzt sollten so bald wie möglich wieder Touristen nach Riace kommen, damit die Infrastruktur erhalten werden kann.

Menschen helfen und Hoffnung geben

Unsere Italienfahrt haben wir gleichzeitig verbunden mit einer Hilfslieferung für das Integrationsprojekt “Häuser der Würde” nahe Matera, der Übergabe einer Spende an das mafiabefreite Flüchtlingscamp “Casa Sankara” bei San Severo und dem Besuch zweier Flüchtlings-Ghettos bei Foggia. Wir haben in diesen Tagen einerseits hoffnungsvolle Entwicklungen erlebt und mutige und beeindruckende Menschen kennen gelernt, aber andererseits auch unglaublich trostlose und bedrückende Zustände in den Ghettos gesehen. Das schlimme ist, dass keine grundlegende Änderung der beschämenden europäischen Migrationspolitik zu erkennen ist. Wir werden darüber berichten…

Spendenübergabe an Papa Latyr Faye aus dem Senegal, genannt Hervé, den Leiter der “Casa Sankara” und Präsident der Organisation “Ghetto out”.

Foto unten: Yvan Sagnet (mit Zeitung) aus Kamerun, Gianni Fabris (Mitte), italienischer Gewerkschafter und einige ihrer Schützlinge im “Haus der Würde” nach der Übergabe unserer Hilfslieferung