Dringende Bitte um Unterstützung!

Dringende Bitte um Unterstützung!

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.“ Hier geht’s zur Initiative und zur Unterzeichnung der Petition

Fair ist, nicht billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen

Fair ist, nicht billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen

In unserer immer größer werdenden Hofladen-Abteilung aus “Befreitem Mafialand” vertreiben wir Produkte von Sozial-Kooperativen wie Libera Terra, die sich mit aller Kraft der Mafia, der organisierten Kriminalität in Italien entgegenstellen und gleichzeitig Geflüchtete unter fairen Arbeitsbedingungen beschäftigen.

Mafia, was heißt das?

Mafiose Kriminalität hat viele Gesichter. Wir kennen alle die Schutzgelderpressung von Unternehmen, die mit Mord, Brandstiftung und Zerstörung bedroht werden sowie Geldwäsche aus Drogenhandel.

Weniger bekannt ist, dass die Mafia in weiten Landstrichen Süditaliens die Landwirtschaft, vor allem den Anbau und die Vermarktung von Tomaten und Südfrüchten fest im Griff hat. Dabei werden bevorzugt “illegale”, rechtlose und abhängige Geflüchtete in moderner Sklaverei beschäftigt. Es sind inzwischen Millionen von Sklaven, meist aus Afrika, mit deren Arbeit in Italien und Spanien billiges Obst und Gemüse in größtem Umfang für den europäischen Markt produziert wird, das preislich mit dem der Konkurrenz aus Brasilien und China mithält. Das Schlimmste daran ist, dass diese Sklaverei von den Regierungen geduldet wird, um der Gesamtwirtschaft, den privaten Profiten und den Steuereinnnahmen des Staates nicht zu schaden. Es ist ein Milliardenmarkt…

Wir haben zwei Ghettos Nahe Foggia (Apulien) besucht, dem Zentrum der Tomatenanbaus. Mit Yvan Sagnet (Jesus im Video), einem Aktivisten aus Ghana, der mit geregelten Arbeitsverträgen in der Tasche immer wieder Sklaven aus den Ghettos herausholt, konnten wir es wagen, die unbeschreiblichen Lebensverhältnisse ungeschminkt und hautnah zu erfahren. Wir konnten keine Bilder mitbringen, denn die Menschen dort haben noch Würde und wollen zurecht nicht, dass sie in Müll und Plastikplanen fotografiert werden. Einen Eindruck davon vermittelt das Video…

Niemand kann mehr sagen: “Davon haben wir nichts gewußt” oder “Da kann man eh nichts machen”…

Kann man doch!

Wir können in Deutschland gezielt Produkte boykottieren, die in Supermärkten zu lächerlichen Preisen aus den Mittelmeerländern kommen und an denen mit größter Wahrscheinlichkeit nur die Mafia verdient, aber kein Bauer. Stattdessen können wir fair gehandelte Produkte z.B. von mafiabefreiten Kooperativen konsumieren. Dahinter stehen Arbeitsverträge mit Mindestlohn, menschenwürdiger Unterbringung, gesunder und ausreichender Ernährung und medizinischer Versorgung.

Ja klar! Diese Produkte sind deshalb teurer. Die Einhaltung von Menschenrechten hat ihren Preis, sie ist nicht kostenlos zu haben. Würden Sie kostenlos arbeiten, damit andere bei Aldi billig einkaufen können? Nein? Da gehen auch Sie zur Gewerkschaft und kämpfen für Ihre Rechte! Das sollte doch für alle Menschen gelten!

In unserem Sortiment haben wir feine italienische Spezialitäten für unser gutes Gewissen und Menschenwürde in 1200 km Entfernung.

  • Olivenöl von KALOgea aus Kalabrien
  • Limoncello di Sizilia
  • Marmeladen aus Sizilien
    • von Zitronen
    • von Orangen
  • Weine von Centro Passi
    • rot
    • weiß
  • Tomaten aus Apulien
    • getrocknet in Olivenöl
    • Sugo mit Auberginen
    • passata
  • Auberginen in Olivenöl aus Sizilien
  • Artischocken in Olivenöl aus Apulien
  • Schokolade von Calabria Solidale

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Ihrem Einkauf diese Kooperativen unterstützen. Steigende Nachfrage bedeutet mehr Chancen für Kleinbauern und Geflüchtete.

Exkursion zu den „essbaren Preysinggärten“ in München

Exkursion zu den „essbaren Preysinggärten“ in München

Laudato Si – vom Reden zum Handeln kommen im eigenen Verantwortungsbereich

Führung durch den Projektkoordinator. Wir dürfen erleben, was dort umgesetzt wurde: Blumenwiesen statt monotone Rasenanlagen, Gemüsehochbeete und Beerensträucher statt Rasensteine. Nutzer der Gärten sind die umliegenden Schulen und Anwohner.

Anmeldung unter Tel.: 089 / 893 11 054
gemeinsame Abfahrt: Gauting mit der S-Bahn um 15:02 Uhr

Herzlich willkommen zurück im Leben

Gestern waren wir, ebenso wie sehr viele Unterstützer zur Wiedereröffnung des Kino Breitwand in Gauting eingeladen. Wir sind erschrocken, wie wenige dieser Einladung gefolgt sind. Wie uns Matthias Helwig erzählte, haben die Einen abgesagt, “weil sie Angst haben und Andere, weil sie sich Atemschutzmaske und Abstandsregelungen nicht mehr antun wollen”. Dazwischen die Wenigen, die den Ruf nach Erhalt und Rettung der Kultur ernst nehmen und unterstützen. Diese Wenigen standen nach dem Film noch beisammen und beschlossen, ab sofort gegen diese Angst und für die Rückkehr der Vernunft in der Öffentlichkeit aufzutreten, und mit guten Beispielen gegen sinnlose Beschränkungen Zeichen zu setzen.

Wer im Moment noch nicht so recht weiß, wie er sich im Zwiespalt von Angst, Misstrauen, Denunziation und Gehorsam auf der einen Seite und statistischen Fakten und gesundem Menschenverstand verhalten soll, dem sei das hier folgende Video unseres lieben Freundes und Waldviertler-Philosophen Heini Staudinger ans Herz gelegt. Viel Spaß dabei:

Fack ju KOROHNA!!

Danke TAZ!! Großartiger Artikel, der UnSerem Betriebsphilosophen und Dichter, ein herzhaftes Lachen entlockte.Gemeinsamer werden wir noch viel schaffen!!Bitte teilt dieses Gedicht, damit wir alle mehr zu lachen haben, bei all dem Korohnawannseen!

Gepostet von GEA Waldviertler am Freitag, 5. Juni 2020

Heute besagt die Statistik, dass in Deutschland 4.856 Menschen mit Corona infiziert sind. Das sind bei 82 Mio. Einwohnern 6 von 100.000. In der mit 58.000 Plätzen vollbesetzten Allianz-Arena würden derzeit also statistisch gesehen nur 4 Infizierte sitzen. Es ist zwar nicht unmöglich, aber höchst unwahrscheinlich, im öffentlichen Leben einem infizierten Menschen zu begegnen, geschweige denn sich bei ihm anzustecken. Die Menschen auf den Straßen benehmen sich aber immer noch so, als vermuteten sie hinter jedem Menschen, den sie nicht kennen, eine Gefahr für Leib und Leben. Das ist nicht so! Das muss ein Ende haben…


Eine Probefahrt mit unserem Bambus-Fahrrad

Eine Probefahrt mit unserem Bambus-Fahrrad

Das hochwertige Rad ist ein Blickfang! Gefertigt in einem Startup-Entwicklungsprojekt mit 30 fair bezahlten Arbeitsplätzen in Ghana.

Wir stellen das Rad gerne für Ausstellungen als Exponat zur Verfügung.

  • Bambus als perfekter Rohstoff: Stabil wie Stahl, leicht wie Aluminium, komfortabel wie Carbon
  • Witterungsbeständig, UV-Fest, kratzfester Lack
  • Nach EU-Norm ISO4210 getestet – 5 Jahre Garantie auf den Rahmen
  • Jedes my Boo finanziert direkt eine Schule in Ghana!

zur myboo-Seite


Wir haben Bio-Olivenöl aus Riace geholt

Wir haben Bio-Olivenöl aus Riace geholt

Lange mussten wir warten. Corona hatte Italien seit Anfang März restlos blockiert. Es konnten weder Waren verpackt werden, noch hat irgendeine Spedition sich in der Lage gesehen, von Riace oder Mailand nach Deutschland zu liefern. Letzte Woche haben wir die Chance genutzt, dass Italien seine Grenzen wieder geöffnet hat. Wir waren um Mitternacht die ersten Ausländer, die in Italien ohne Kontrollen und ohne Quarantänebefürchtungen einreisen durften – bis unters Dach vollgepackt mit gespendeten Hilfsgütern.

Solidarität hilft

Unsere Freunde in Riace sind von Corona verschont geblieben, kein Vergleich mit Norditalien. Trotzdem haben alle unter den strikten Einschränkungen und der Isolation gelitten. Der Fremdenverkehr ist völlig zusammengebrochen und die ohnehin arme Region fällt in ihrer Entwicklung wieder weit zurück, die Not ist groß. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir persönlichen Kontakt halten, Solidarität zeigen und die Produkte aus Kalabrien direkt importieren, um den Erlös für den Wiederaufbau zurückspenden zu können.

Bio-Olivenöl von Feinsten

Das erste von den Geflüchteten in Riace geerntete “Olio extravergine” haben wir ab sofort wieder in 0,75l Flaschen und erstmals auch in 5l-Kanistern vorrätig. Wegen der vielen Vorbestellungen wird es wohl bald wieder ausverkauft sein. Wir würden uns freuen, denn wie immer kommt der gesamte Reinerlös den Integrationsprojekten für Geflüchtete zugute.

Flyer zur Geschichte der Ölmühle von Riace

Es geht aufwärts

Die politsche Lage hat sich nach Salvinis selbstverschuldetem Abgang wieder ein wenig normalisiert. Eine Tendenz zu Vernunft und mehr Menschlichkeit ist wieder erkennbar. Der ehemalige Bürgermeister Domenico “Mimmo” Lucano hat uns bei unserer Ankunft spät abends persönlich begrüßt und warme Lasagne für seine hungrigen Gäste auf den Tisch gestellt. Sein Projekt, geflüchtete Menschen mit Arbeit, Brot und Unterkunft in seiner Gemeinde willkommen zu heißen, verfolgt er gegen alle Widerstände beharrlich weiter und ist dabei auch schon wieder erfolgreich. Jetzt sollten so bald wie möglich wieder Touristen nach Riace kommen, damit die Infrastruktur erhalten werden kann.

Menschen helfen und Hoffnung geben

Unsere Italienfahrt haben wir gleichzeitig verbunden mit einer Hilfslieferung für das Integrationsprojekt “Häuser der Würde” nahe Matera, der Übergabe einer Spende an das mafiabefreite Flüchtlingscamp “Casa Sankara” bei San Severo und dem Besuch zweier Flüchtlings-Ghettos bei Foggia. Wir haben in diesen Tagen einerseits hoffnungsvolle Entwicklungen erlebt und mutige und beeindruckende Menschen kennen gelernt, aber andererseits auch unglaublich trostlose und bedrückende Zustände in den Ghettos gesehen. Das schlimme ist, dass keine grundlegende Änderung der beschämenden europäischen Migrationspolitik zu erkennen ist. Wir werden darüber berichten…

Spendenübergabe an Papa Latyr Faye aus dem Senegal, genannt Hervé, den Leiter der “Casa Sankara” und Präsident der Organisation “Ghetto out”.

Foto unten: Yvan Sagnet (mit Zeitung) aus Kamerun, Gianni Fabris (Mitte), italienischer Gewerkschafter und einige ihrer Schützlinge im “Haus der Würde” nach der Übergabe unserer Hilfslieferung